„Die Sapienza Universität von Rom, offiziell Università degli Studi di Roma „La Sapienza“, auch Universität Rom I genannt, ist die größte Universität Europas und die älteste Universität der Stadt Rom. [...] Seit 1870 ist La Sapienza staatlich; heute besitzt sie 21 Fakultäten und bietet rund 200 verschiedene Bachelor- und 120 Masterstudiengänge an. Zu La Sapienza gehören 155 Bibliotheken mit rund 4,5 Mio. Bänden, 21 Museen und weitere 130 Abteilungen und Institute, die über die Stadt Rom und umliegende Ortschaften verteilt sind. Hauptstandort in Rom ist die Città Universitaria in der Nähe des Bahnhofs Roma Termini. Der Campus wurde von Marcello Piacentini geplant und 1935 unter Mussolini errichtet.“ (Quelle: wikipedia.de)

Soweit also die Auskunft von Wikipedia über meine Universität hier in Rom. In Anbetracht der o.g. Daten und Fakten könnte man ja nun annehmen, dass die rund 120.000 Studenten die Gebäude rund um den Campus zum Platzen und die Hörsäle in den Fakultäten zum Überlaufen bringen. Aber nichts von alledem. Gestern Abend fand der Kurs „Storia economia“ zum zweiten Mal statt. Und ich bin fast vom Glauben abgefallen, als sich herausstellte, dass Stephan und ich eine Privatlektion von der Professorin bekommen würden – denn wir waren die Einzigen. So haben wir es uns also zu dritt gemütlich gemacht: Die Power-Point-Präsentation haben wir uns auf dem Laptop angesehen (der Einsatz eines Beamers wäre etwas übertrieben gewesen) und die Professorin hat sich zu uns in die Bank gesetzt. Jetzt warte ich auf den Tag, an dem Stephan mal nicht mitkommt und ich tatsächlich Einzelunterricht bekomme.
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